Kursübersicht
Integrative Kognitive Verhaltenstherapie
Kasuistik
Im Kasuistik-Kurs steht die praktische Fallarbeit im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden vertiefen ihre Kenntnisse der Integrativen KVT anhand eigener Fälle und lernen, diagnostische Erkenntnisse in konkrete Behandlungsstrategien und therapeutische Interventionen zu übertragen.
Eingangsvoraussetzungen
Der Kasuistik-Kurs richtet sich an Personen, die psychotherapeutisch, beratend oder in einem anderen psychosozialen Tätigkeitsfeld arbeiten.
Vorausgesetzt werden:
die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Integrative KVT
die entsprechende rechtliche Befugnis zur Ausübung von Psychotherapie, soweit im Rahmen der Fortbildung psychotherapeutisch gearbeitet wird
die Möglichkeit, während der Fortbildung mit eigener Klientel bzw. eigenen Fällen zu arbeiten
Die Teilnehmenden sind selbst dafür verantwortlich, die für ihre jeweilige Tätigkeit geltenden gesetzlichen Voraussetzungen einzuhalten.
Für Beratende und Coaches besteht die Möglichkeit, auch ohne eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde teilzunehmen. In diesem Fall liegt der Schwerpunkt auf dem Erlernen und Reflektieren kognitiver Beratungsstrategien. Eine Berechtigung zur Durchführung von Psychotherapie wird durch die Teilnahme nicht erworben.
Inhalte und Ziele
Im Kasuistik-Kurs werden die im Grundkurs erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten anhand konkreter Fälle vertieft und auf unterschiedliche Problembereiche übertragen.
Im Mittelpunkt steht die praxisorientierte Fallarbeit. Die Teilnehmenden bringen eigene Fälle und Fallbeispiele ein, die gemeinsam analysiert, besprochen und unter Anwendung der Konzepte und Instrumente der Integrativen KVT bearbeitet werden.
Thematische Schwerpunkte sind:
Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik und daraus abgeleitete Behandlungsplanung
Anwendung der IKVT-Behandlungskonzepte und ihrer typischen therapeutischen Instrumente
Fallbesprechungen und Fallsupervision
Reflexion und Weiterentwicklung des eigenen therapeutischen Vorgehens
Falldokumentation und Berichterstellung
Auseinandersetzung mit unterschiedlichen psychischen Problemlagen und den jeweils geeigneten Interventionsstrategien
Die Fortbildung verbindet Fallarbeit, theoretische Vertiefung, praktische Übungen und Supervision. Ziel ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, die Konzepte der Integrativen KVT zunehmend sicher und eigenständig in der praktischen Arbeit anzuwenden.
Dauer
96 Fortbildungseinheiten à 45 Minuten
an 12 Tagen (6 Wochenenden)
Abschluss
Nach regelmäßiger Teilnahme wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
Fehlzeiten können entsprechend den geltenden Ausbildungsrichtlinien durch geeignete Kompensationsleistungen ausgeglichen werden.
Ab 2027