LOGOS – Wissen verstehen. Praxis gestalten.
LOGOS ist ein Verein in Gründung, der sich der Vermittlung wissenschaftlich fundierter und praxisnaher Kompetenzen in Psychotherapie, Beratung und Coaching widmet.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Integrative Kognitive Verhaltenstherapie (IKVT). Sie verbindet die wissenschaftlichen Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie mit einem integrativen Verständnis therapeutischer Prozesse und einer konsequenten Orientierung an der praktischen Arbeit.
Unser Anspruch ist es, Wissen nicht nur zu vermitteln, sondern handlungsfähig zu machen: Teilnehmer sollen Methoden verstehen, praktisch erproben und sicher in ihren beruflichen Alltag übertragen können.
Unsere Mission
LOGOS möchte Menschen, die therapeutisch, beratend oder coachend tätig sind, in ihrer professionellen Entwicklung unterstützen.
Dazu bieten wir Fortbildungen, Workshops, Supervision und weitere fachliche Formate an, die wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Anwendbarkeit verbinden.
Unsere Angebote richten sich insbesondere an:
– HeilpraktikerInnen für Psychotherapie,
– PsychologInnen, (Sozial-)Pädagoginnen, Coaches sowie BeraterInnen.
Dabei berücksichtigen wir die unterschiedlichen beruflichen Voraussetzungen und Tätigkeitsfelder unserer Teilnehmer.
Lernen, das in der Praxis ankommt
Professionelle Kompetenz entsteht aus unserer Sicht nicht allein durch die Kenntnis theoretischer Modelle. Entscheidend ist, ob Wissen in konkreten Situationen angewendet werden kann.
Deshalb setzen wir auf praxisorientiertes Lernen in überschaubaren Gruppen. Fallarbeit, Übungen, Rollenspiele, konkrete Methoden und die gemeinsame Reflexion stehen dabei ebenso im Vordergrund wie die Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen.
Teilnehmer sollen nicht mit einer Sammlung abstrakter Konzepte nach Hause gehen, sondern mit konkreten Werkzeugen, nachvollziehbaren Vorgehensweisen und mehr Sicherheit für die eigene berufliche Praxis.
Psychotherapie und Beratung klar unterscheiden
LOGOS richtet sich sowohl an Menschen, die psychotherapeutisch arbeiten, als auch an professionelle Berater und Coaches.
Coaches und Berater lernen Methoden der kognitiven Beratung kennen, die sie innerhalb ihres jeweiligen Tätigkeits- und Kompetenzbereichs einsetzen können.
Die Ausübung heilkundlicher Psychotherapie setzt eine entsprechende Heilerlaubnis voraus. Unsere Fortbildungsangebote berücksichtigen diese rechtlichen und beruflichen Grenzen ausdrücklich.
Für Teilnehmer mit entsprechender Qualifikation und Heilerlaubnis können darüber hinaus vertiefende psychotherapeutische Inhalte der Integrativen Kognitiven Verhaltenstherapie angeboten werden.
Erfahrung und fachliche Qualität
Fachliche Qualität ist für LOGOS ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Unsere Lehrenden und Supervisor verfügen über fundierte fachliche Qualifikationen und umfangreiche praktische Erfahrung in ihren jeweiligen Tätigkeitsfeldern.
Wir möchten unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen: wissenschaftliche Erkenntnisse, langjährige Berufserfahrung und die konkreten Fragen, mit denen Menschen in ihrer täglichen therapeutischen oder beratenden Arbeit konfrontiert sind.
Supervision und fachlicher Austausch verstehen wir dabei nicht als reine Kontrolle, sondern als Möglichkeit, das eigene professionelle Handeln weiterzuentwickeln, zu reflektieren und neue Perspektiven zu gewinnen.
Vernetzung und Kooperation
LOGOS versteht sich als offener und kooperativer Fachverein. Wir möchten den Austausch zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen, Ausbildungswegen und fachlichen Traditionen fördern.
Dazu gehören Kooperationen mit Einrichtungen, FachkollegInnen und Organisationen aus den Bereichen Psychotherapie, Beratung und Coaching ebenso wie gemeinsame Workshops, Fortbildungen und fachliche Veranstaltungen.
Unser Ziel ist ein Netzwerk, in dem Wissen geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und neue fachliche Impulse entwickelt werden können.
Wissenschaftlich fundiert. Praktisch orientiert. Menschlich.
LOGOS steht für eine Fortbildungskultur, die fachliche Qualität, praktische Relevanz und einen respektvollen Umgang miteinander verbindet.
Wir wollen Menschen dabei unterstützen, ihre beruflichen Kompetenzen weiterzuentwickeln, ihr eigenes Handeln zu reflektieren und wissenschaftlich fundierte Methoden verantwortungsvoll einzusetzen.
Unser Leitgedanke:
Wir vermitteln Wissen, entwickeln praktische Kompetenz und schaffen Raum für professionelles Wachstum.
Das DozentInnen Team
Unsere Dozent:innen verbinden fundierte wissenschaftliche Expertise mit langjähriger praktischer Erfahrung. Mit unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkten und Perspektiven soll praxisnahes Wissen vermittelt und neuer Raum geschaffen werden für Austausch, Reflexion und persönliche Weiterentwicklung.

Harlich H. Stavemann
Dr. rer. soc., Dipl.‑Psych., Dipl.‑Kfm.

Frischta Wendel
Heilpraktiker für Psychotherapie

Larissa Griesmeier
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Dr. rer. soc., Dipl.-Psych., Dipl.-Kfm., Ausbildung in VT, GT, KVT, RET
Harlich H. Stavemann
Dr. rer. soc., Dipl.-Psych., Dipl.-Kfm., Ausbildung in VT, GT, KVT, RET; Psychotherapeut seit 1979, Approbation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Einzel- und Gruppenbehandlung. Kognitiver Therapeut, Kognitiver Verhaltenstherapeut, Associate Fellow of the Institute for Rational Therapy, seit 1984 Fortbildungsleiter, Lehrtherapeut und Supervisor für VT/KVT und für die Approbation in VT in diversen Instituten, diverse Publikationen zur KVT. Mitbegründer und Leitung des IVT seit 1986.

B.A. BetriebsWirtschaftsLehre, Heilpraktikerin für Psychotherapie
Frischta Wendel
Frischta Wendel ist Heilpraktikerin für Psychotherapie, IKVT-Therapeutin und Mitgründerin des LOGOS-Instituts. Ihre Ausbildung in Integrativer Kognitiver Verhaltenstherapie absolvierte sie am IVT in Hamburg, ergänzt durch Weiterbildungen, unter anderem in EMDR. In ihrer therapeutischen Arbeit mit Erwachsenen verbindet sie die Betrachtung von Gedanken und Gefühlen mit der Arbeit an zugrunde liegenden Überzeugungen, Bewertungen und Verhaltensmustern.
Darüber hinaus bringt sie umfangreiche Erfahrung aus der freien Wirtschaft mit.

B.A. Wirtschaftspsychologie, Heilpraktikerin für Psychotherapie, INTEGRATIVER KOGNITIVER COACH
Larissa Griesmeier
Larissa Griesmeier (geb. Kranisch) ist Mitgründerin des LOGOS-Instituts, lehrt an der Hochschule Fresenius Klinische Psychologie und Persönlichkeitspsychologie. Ihre Ausbildung in Integrativer Kognitiver Verhaltenstherapie absolvierte sie am Institut für Verhaltenstherapie in Hamburg bei Harlich H. Stavemann. In ihrer Privatpraxis verbindet sie IKVT mit kletter- und tiergestützter Psychotherapie. Zudem ist sie als Speakerin, Coach, Trainerin und Gründerin von „Klettern und Therapie“, „Climb and Rise“ und „Mindflow Training & Coaching“ tätig.

Weil Qualität den Unterschied macht.
Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es sein kann, als Heilpraktiker für Psychotherapie eine fundierte und qualitativ hochwertige Ausbildung in einem modernen Therapieverfahren zu finden. Deshalb möchten wir unser Wissen und unsere langjährige Erfahrung in der Integrativen Kognitiven Verhaltenstherapie (IKVT) weitergeben.
Ausgebildet von ihrem Begründer Harlich H. Stavemann verbinden wir wissenschaftlich fundierte Inhalte mit praxisnaher Vermittlung und einem hohen Qualitätsanspruch. Unser Ziel: eine moderne, hochwertige psychotherapeutische Ausbildung für Heilpraktiker – persönlich, praxisorientiert und auf aktuellem fachlichen Stand.
Dabei werden wir von Harlich H. Stavemann als Ehrenmitglied des LOGOS Instituts persönlich unterstützt.
F.A.Q.
Frequently Asked Questions
Die Integrative Kognitive Verhaltenstherapie ist eine Weiterentwicklung der klassischen Kognitiven Verhaltenstherapie. Sie verbindet bewährte kognitive und verhaltenstherapeutische Methoden mit einer problemorientierten Diagnostik und einem differenzierten Modell zur Entstehung und Veränderung von Emotionen. Ziel ist es, problemverursachende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen, zu überprüfen und durch hilfreiche Alternativen zu ersetzen.
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Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Problemorientierten Kognitiven Psychodiagnostik (PKP) sowie in der differenzierten Betrachtung kognitiver Prozesse mithilfe des SKR-Modells und des Modells zur Selbstanalyse von Emotionen. Dadurch steht nicht allein die Behandlung einzelner Symptome im Mittelpunkt, sondern das Verständnis der zugrunde liegenden problemverursachenden Konzepte.
Unsere Weiterbildungen richten sich an alle Berufsgruppen, die über eine entsprechende Heilerlaubnis verfügen. Der Nachweis der Heilerlaubnis ist für die Teilnahme an den therapeutischen Weiterbildungen zwingend erforderlich.
Personen, die ihre Heilpraktikerprüfung noch nicht abgelegt haben, können bei uns das Zertifikat „Integrativer Kognitiver Coach“ erwerben. Darüber hinaus können sich auch weitere Berufsgruppen, beispielsweise PsychologInnen und BeraterInnen, auf Grundlage der Coaching-Kompetenz bei uns fachlich weiterbilden.
Zu den Inhalten gehören unter anderem die therapeutische Haltung, Diagnostik, Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik, strukturierte Gesprächsführung, sokratische Dialoge, Disputtechniken, das kognitive Emotionsmodell sowie die Identifikation und Veränderung problemrelevanter Konzepte. Ergänzt werden diese Inhalte durch konkrete Behandlungskonzepte und Therapietools.
Nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung kann das Zertifikat „Kognitive Verhaltenstherapeutin“ bzw. „Kognitiver Verhaltenstherapeut“ beantragt werden.
Für den Abschluss müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Dazu gehören:
– Abschluss von Einführungs-, Grund- und Kasuistik-Kurs
– regelmäßige Teilnahme mit maximal 10 % Fehlzeiten
– Teilnahme an zwei Themenworkshops zur IKVT
– entsprechende Heilerlaubnis bzw. Approbation
– therapeutische Arbeit mit mindestens sechs Betroffenen mit unterschiedlicher Problematik unter Supervision
– Vorstellung und Supervision von 12 Therapiesitzungen
– mindestens zwei Jahre psychotherapeutische Praxis
– mindestens 300 nachgewiesene Behandlungsstunden, davon mindestens 200 Stunden in Kognitiver Verhaltenstherapie.
„Kognitiver Berater:in/Coach„
Die Fortbildung umfasst 12 Tage (6 x je 2 Tage). Die Inhalte sind themenspezifisch aufgeteilt:
1. Kurz-Diagnostik für Coaches und Beratende im Erstkontakt
2. Emotionale Probleme der Klientel erkennen und Ursachen erarbeiten
3. Ungünstige Selbstwertkonzepte erkennen und deren negative Konsequenzen abbauen
4. Frustrationsintoleranz erkennen und ihre negativen Konsequenzen begrenzen
5. Gesprächsführungsstrategien in Coaching und Beratung
6. Lebensziele analysieren und sinnvoll planen
Alle Seminare können auch einzeln gebucht werden.
Bei Teilnahme an allen sechs Themen kann das Zertifikat des IVT beantragt werden. Die Zertifikatsgebühr beträgt 150 €.
Grundsätzlich ja. Auch anderweitig erworbene Ausbildungsinhalte können für die Zertifizierung berücksichtigt werden, sofern vergleichbare Ausbildungsinhalte und Ausbildungszeiten nachgewiesen werden. In diesem Fall ist eine Prüfung und Zertifizierung durch das Institut erforderlich; hierfür fällt eine Prüf- und Zertifizierungsgebühr von 400 € an.
Die Weiterbildung ist modular aufgebaut und orientiert sich an den zentralen Bausteinen der IKVT. Dazu gehören – je nach Weiterbildungsgang – Einführung, vertiefende Grundlagen, Kasuistik, Supervision und themenspezifische Fortbildungen. So können grundlegende Kenntnisse aufgebaut und anschließend gezielt vertieft werden.
Der zeitliche Umfang ist abhängig vom jeweiligen Weiterbildungsgang. Neben den Präsenz- bzw. Online-Terminen sollte ausreichend Zeit für die Vor- und Nachbereitung sowie gegebenenfalls für Fallarbeit und die praktische Anwendung der Inhalte eingeplant werden. Auch das Eineignen theoretischen Wissens durch entsprechende Fachliteratur sollte in den Zeitplan mit einkalkuliert werden.
Ja. Unsere Weiterbildungen vermitteln die Inhalte systematisch und verbinden Grundlagen von Beginn an mit praktischen Übungen. Die einzelnen Fortbildungsabschnitte bauen aufeinander auf und ermöglichen eine schrittweise Entwicklung der therapeutischen Kompetenzen.
Die Weiterbildung ist ausdrücklich praxisorientiert. Therapeutische Gesprächsführung, diagnostische Vorgehensweisen, Behandlungskonzepte und konkrete Interventionen werden anhand von Übungen und Fallbeispielen vermittelt, sodass die Inhalte auf die eigene therapeutische Arbeit übertragen werden können.
Eine regelmäßige Teilnahme ist Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss. Insgesamt sind maximal 10 % Fehlzeiten möglich. Darüber hinausgehende Fehlzeiten müssen in Absprache mit dem Institut kompensiert werden.
Nicht wahrgenommene Fortbildungszeiten werden grundsätzlich nicht erstattet. Soweit erforderlich, können versäumte Inhalte nach Absprache kompensiert werden.
Da im Rahmen der Fortbildung auch persönliche Themen angesprochen und reflektiert werden können, wird eine ausreichende psychische Stabilität vorausgesetzt. Die Fortbildung dient jedoch nicht der Behandlung eigener psychischer Probleme.
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