Einführungskurs

Integrative KVT –  Einführung

In diesem Workshop lernen Sie die grundlegenden Elemente der Integrativen KVT kennen und wenden diese sowohl im Plenum als auch in Kleingruppen praktisch an.
Im Mittelpunkt stehen:
das Konzept der Integrativen KVT und die damit verbundene therapeutische Haltung
zentrale Behandlungskonzepte und typische therapeutische Instrumente
das Wahrheitskonzept und seine Bedeutung für das therapeutische Selbstverständnis
die Rekonstruktion unbewusster, problemrelevanter Konzepte
Die Inhalte des Workshops sind Bestandteil der Grundausbildung. Die Veranstaltung ist zu etwa gleichen Teilen in drei Bereiche gegliedert: theoretische Grundlagen, praktische Übungen zum therapeutischen Verhalten sowie Selbsterfahrung mit den vermittelten therapeutischen Instrumenten.

Dauer: 16 Fortbildungseinheiten à 45 Minuten (in der Regel als Wochenendveranstaltung)
Abschluss: Die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine Teilnahmebescheinigung bestätigt.

Kosten Gesamt480€

Grundkurs

Integrative KVT –  Grundkurs: Konzepte & Tools

Eingangsvoraussetzungen
Die Fortbildungsreihe richtet sich an Personen, die im psychosozialen Bereich therapeutisch oder beratend tätig sind. Voraussetzung für die Teilnahme ist der vorherige Besuch des Kurses „Einführung in die Integrative KVT“.

Ziele und Inhalte
Im Grundkurs werden die Inhalte des Einführungskurses vertieft und um zentrale Elemente der therapeutischen Arbeit mit Integrativer KVT erweitert. Die Teilnehmer lernen die grundlegenden therapeutischen Fertigkeiten kennen, üben diese im Plenum und in Kleingruppen und übertragen sie auf die eigene therapeutische Praxis.

Im Mittelpunkt stehen insbesondere:
– die Anwendung der Integrativen KVT im Erstgespräch und in der Diagnostik, einschließlich der problemorientierten kognitiven Psychodiagnostik
– der Aufbau einer tragfähigen therapeutischen Beziehung und die Entwicklung einer angemessenen therapeutischen Haltung
– strukturierte Gesprächsführung sowie der Einsatz verschiedener Frage- und Disputtechniken
– die sokratische Haltung und die Gestaltung sokratischer Dialoge
– die Vermittlung des kognitiven Modells der Entstehung und Steuerung von Emotionen
– das Herausarbeiten und Überprüfen problemrelevanter, emotions- und verhaltenssteuernder Konzepte
– der Aufbau und die Bahnung neuer, hilfreicher Konzepte
– das Training zentraler Behandlungskonzepte der Integrativen KVT und der dazugehörigen therapeutischen Instrumente
– die Reflexion eigener Ziele und Konzepte sowie des eigenen therapeutischen Handelns

Der Kurs ist zu etwa gleichen Teilen in theoretische Grundlagen, praktische Übungen zum therapeutischen Verhalten und Selbsterfahrung mit dem vermittelten therapeutischen Instrumentarium gegliedert. Ergänzend wird die eigenständige Auseinandersetzung mit der einschlägigen Literatur erwartet.

Dauer: 16 Fortbildungseinheiten à 45 Minuten (in der Regel als Wochenendveranstaltung)
Abschluss: Die erfolgreiche Teilnahme wird durch eine Teilnahmebescheinigung bestätigt.


Die Teilnahme am Grundkurs wird bescheinigt. Bei regelmäßiger Teilnahme gilt die Grundausbildung als erfolgreich abgeschlossen.
Fehlzeiten können nach den folgenden Regelungen kompensiert werden: Bei einer Überschreitung von 10 % der gesamten Fortbildungszeit können versäumte Inhalte bis zu einem Umfang von maximal 30 % der gesamten Fortbildungszeit bei einer vom Institut anerkannten Ausbilderin bzw. einem anerkannten Ausbilder in Einzelsitzungen nachgeholt werden. Pro versäumtem Fortbildungstag sind mindestens zwei Kompensationsstunden nachzuweisen.

Kompensationsleistungen sind kostenpflichtig und nicht in den Kursgebühren enthalten. Alternativ können versäumte Inhalte durch geeignete Themenworkshops kompensiert werden.

Kosten Gesamt2980€

Integrative KVT

TherapeutInnen Basis Lektüre

Integrative Kognitive Verhaltenstherapie – praxisnah und umfassend
Die Kognitive Verhaltenstherapie gehört zu den erfolgreichsten psychotherapeutischen Verfahren und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Harlich H. Stavemann verbindet klassische Ansätze mit neueren Entwicklungen und stellt die Integrative Kognitive Verhaltenstherapie (IKVT) umfassend und praxisorientiert vor.
Schritt für Schritt werden die acht Therapiephasen – vom Erstkontakt bis zum Therapieende – erläutert und durch anschauliche Fallbeispiele, kommentierte Therapiedialoge und konkrete Interventionen ergänzt. Darüber hinaus vermittelt das Buch Strategien für den Umgang mit typischen Fragen und Widerständen von Klient.
Mit über 60 direkt einsetzbaren Arbeitsblättern bietet es eine wertvolle praktische Grundlage für die therapeutische Arbeit.

Im Gefühlsdschungel

KlientInnen Therapie Begleitlektüre

Typische Denk- und Verhaltensmuster erkennen und verändern

Ängste, Niedergeschlagenheit oder wiederkehrender Ärger entstehen häufig durch ungünstige Denk- und Verhaltensmuster, die emotionale Krisen auslösen und aufrechterhalten können. Dieses Selbsthilfebuch zeigt verständlich, wie solche Muster entstehen, wie sie das eigene Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen und vor allem, wie sie sich verändern lassen.
Mit konkreten Übungen, hilfreichen Tipps und anschaulichen Fallbeispielen bietet das Buch praktische Unterstützung dabei, persönliche Denkfallen zu erkennen, alternative Sichtweisen zu entwickeln und Schritt für Schritt einen eigenen Weg aus emotionalen Krisen zu finden.

Der Blick hinter das Symptom

Problemorientierte Kognitive Psychodiagnostik – Ursachen verstehen und gezielt behandeln
Psychische Beschwerden zeigen sich häufig durch eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome. Eine nachhaltige Behandlung setzt jedoch voraus, nicht nur die Symptome zu lindern, sondern auch deren zugrunde liegende Ursachen zu verstehen und gezielt zu bearbeiten.
Das Konzept der Problemorientierten Kognitiven Psychodiagnostik (PKP) unterstützt TherapeutInnen dabei, problemverursachende Denk- und Verhaltensmuster systematisch zu erkennen und zu verstehen. Auf dieser Grundlage lassen sich sinnvolle, stringente und individuell auf die jeweiligen Probleme abgestimmte Behandlungspläne entwickeln. So rückt nicht allein die Symptomlinderung, sondern die nachhaltige Bearbeitung der zugrunde liegenden Probleme in den Mittelpunkt.